Artikel

6 Magier, die bei der Ausführung des Bullet Catch gestorben sind

Top-Bestenlisten-Limit'>

Ist es möglich, dass ein Mensch eine rasende Kugel in seinem Mund abfängt? Seit Jahrhunderten überzeugen Magier das Publikum davon. Ob der Kugelfang eine Illusion oder das Ergebnis blitzschneller Reflexe ist, es birgt definitiv ein tödliches Risiko. Seit seiner Einführung im späten 16. Jahrhundert sind viele Magier auf der Bühne umgekommen, um den Trick zu machen, wie in Ben Robinsons Buch von 1986 beschrieben detailedZwölf sind gestorben: Kugelfang – Geschichte und Geheimnisse Secret.

Die Präsentation des Fangs geht normalerweise so. Einem Zuschauer wird eine Kugel zur Untersuchung angeboten, dann zur Identifizierung markiert und in eine Waffe geladen. Die Waffe wird von einem Assistenten oder Freiwilligen direkt auf den Mund des Magiers abgefeuert. Der Magier fängt es mit den Zähnen oder in einem Becher auf, den er in den Mund steckt. Dann präsentiert er dem Publikum die explodierte Hülle der markierten Kugel zur Überprüfung. In modernen Versionen des Tricks (siehe Penn & Teller oder David Blaine) befindet sich oft eine Glasscheibe zwischen der Waffe und dem Magier, um zu bestätigen, dass scharfe Munition abgefeuert wird. Mit diesem Setup treffen wir sechs Magier, die beim Kugelfang zu unglücklichen Zielen wurden.

Ich habe das Gefühl, dass etwas auf meiner Haut krabbelt, aber nichts ist da

1. Madame DeLinsky (gestorben 1820)

Die Ehefrau/Assistentin eines polnischen Magiers hatte eine Routine, bei der sie einem Erschießungskommando von sechs Soldaten gegenüberstand.

Im frühen 19. Jahrhundert wurden Gewehre geladen, indem man eine Patrone aufbiß, das Schießpulver in den Lauf goss und dann den Rest der Patrone mit einem Ladestock in den Lauf klemmte. In der DeLinsky-Version des Tricks waren die Soldaten Shills, bezahlt und heimlich angewiesen, die ganze Kugel wegzubeißen und eine leere Ladung zu laden. Aber bei der fatalen Aufführung in Deutschland vor einem königlichen Hof wurde einer der Schützen auf der Bühne anscheinend nervös und kehrte zu seiner üblichen Art des Ladens der Waffe zurück. Als die Kugel Madame DeLinsky in den Unterleib traf, wurden mehrere Zuschauer ohnmächtig. Die Madame starb zwei Tage später. Hinzu kam die Tragödie, dass sie schwanger war und ihr ungeborenes Kind verlor. Ihr Mann wurde vom Schock des Unfalls schließlich in den Wahnsinn getrieben.

2. Arnold Buck (gestorben 1840)

Seit es Zauberer gibt, gibt es skeptische Zuschauer, die hoffen, ihre Tricks zu vermasseln. Leider hat Buck in Bucks Fall einen solchen Unruhestifter als Freiwilligen ausgewählt, um eine Kugel in eine Waffe zu laden. Zusammen mit einer Kugel, die eine leere Kugel war, warf der Freiwillige einige Nägel in den Lauf und feuerte dann ab. Der scharfe Schrot war für Buck tödlich.

3. Professor Adam Epstein (gestorben 1869)

Wichtiger Sicherheitstipp für angehende Zauberer: Zauberstäbe sollten nur verwendet werden, um Kaninchen verschwinden zu lassen. Berichten zufolge benutzte der Professor seinen Zauberstab, um die Munition in den Lauf eines Gewehrs zu rammen, bevor die Kugel gefangen wurde. Aber der Zauberstab zerbrach und er wurde getötet, als eine seiner fliegenden Scherben seine Stirn durchbohrte.

4. Chung Ling Soo (gestorben 1918)

Seinem richtigen Namen, William Ellsworth Campbell Robinson, fehlte der nötige Hokuspokus. Als dieser Amerikaner die Bühne betrat, trat er unter Namen wie Achmed ben Ali und Nana Sahib auf. Inspiriert vom berühmten chinesischen Zauberkünstler Ching Ling Foo wählte Robinson schließlich eine Variante für seinen eigenen professionellen Decknamen. In seiner berüchtigtsten Illusion, 'Zum Tod verurteilt von den Boxern' (wie in Boxer Rebellion), feuerten zwei Assistenten auf ihn, und er fing beide Kugeln ab. Jede Waffe hatte zwei Läufe, einer mit einer echten Kugel, der andere mit einem Platzhalter. In der schicksalhaften Nacht schoss eine Ansammlung von Schießpulver versehentlich eine der echten Kugeln direkt in Chungs Brust. Er sagte: ‚Oh mein Gott, es ist etwas passiert. Senken Sie den Vorhang.' Er starb am nächsten Tag. Zuerst wurde ein Foulspiel vermutet, da es eine Fehde zwischen Chung und Ching gegeben hatte, dem Magier, dem er seinen Namen gestohlen hatte. Aber nachdem Chungs Witwe die Mechanik des Tricks bei einer Untersuchung erklärt hatte, wurde der Tod als Unfall eingestuft.



5. Der Schwarze Zauberer des Westens (gestorben 1922)

Der Schwarze Zauberer, richtiger Name H.T. Sartell, war ein Greenhorn. Die Geschichte besagt, dass er sich ein paar Wachskugeln gekauft und den Trick zum ersten Mal ohne Probe auf der Bühne versucht hat. Und er engagierte seine Frau als Assistentin, ohne zu merken, dass sie ihm gegenüber ernsthafte Groll hegte. Sie tauschte die Wachsgeschosse gegen echte aus und erschoss ihren Mann vor einem entsetzten Publikum.

ist der graf von monte cristo eine wahre geschichte

6. Ralf Bialla (gestorben 1975)

Die Kugel war nur ein Beiwerk zum Tod dieses exzentrischen deutschen Magiers, der sich selbst als 'The Living Target' bezeichnete. Bialla hatte den Trick über 3.000 Mal ausgeführt, eine Leistung, die er nicht nur auf sein Können, sondern auch auf eine Geheimwaffe zurückführte: ein paar Stahlzähne, die er unter seinem Gebiss hatte. In Biallas Version des Tricks wurde die Kugel durch drei Glasscheiben und dann über einen mit Stahlhandschuhen bekleideten Trichter in seinen Mund abgefeuert. Aber angeblich war eine der langfristigen Auswirkungen des Fangs all dieser Kugeln, dass er Kreislaufprobleme hatte, die ihn ohnmächtig machten. Nachdem er sich 1975 von einer Verletzung erholt hatte, ging er in den Bergen spazieren. Während er die Landschaft über einer Klippe bewunderte, wurde er ohnmächtig und stürzte in den Tod.